Für Gourmets: 5 Sterne

Petterson PferdeUnglaublich, aber wahr: Ganze sieben Titel haben es 2008 in die Liste der Best of geschafft:

1. Khaled Hosseini: The kite runner (Ich gebe es zu, ich hab auf der letzten Seite geheult.)
2. Per Petterson: Pferde stehlen (sehr, sehr gut, unbedingt lesen!)
3. Sasa Stanisic: Wie der Soldat das Grammofon repariert (wunderschön, ergreifend)
4. Khaled Hosseini: A thousand splendid suns (Er hat mich erwischt!)
5. Dara Horn: Die kommende Welt (wirklich gut, jüdisch, originell)
6. Pierre Péju: Die kleine Kartäuserin (zart und zerbrechlich, melancholisch)
7. Gabriel García Márquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera (zu Recht ein Klassiker)

Für Gourmets: 5 Sterne

GavaldaNur ein einziges Buch hat es 2007 geschafft, mich von vorn bis hinten zu überzeugen. Dabei ist es wirklich ein Überraschungssieger, bei dem ich niemals damit gerechnet hätte:

Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein

Das ist vielleicht nicht gerade rühmlich, weil ich schon weiß, dass viele Anna Gavalda nicht ausstehen können, aber ich fand die Geschichte sehr sympathisch, sehr rund, sehr unterhaltsam. Und habe ausnahmsweise nichts auszusetzen.

Für Gourmets: 5 Sterne

KraussZur Crème de la crème erhoben wurden 2006:

1. Heinrich Steinfest: Nervöse Fische (Ein Mann wird in einem Swimmingpool gefunden – von einem Hai getötet … schön grotesk!)
2. Jonathan Safran Foer: Extremely loud and incredibly close (Ich geb’s zu, ich hab am Ende geheult. Besser als der Erstling!)
3. Nicole Krauss: The history of love (kindlich-naiv, detailverliebt, sehr poetisch)

Das war vom Lesefeste das Beste.

Für Gourmets: 5 Sterne

GroesemerDas sind die Lese-Gustostückerl von 2005:

1. Eliot Pattison: Beautiful Ghosts (Pattisons Bücher sind fantastische Tibet-Krimis mit sehr traurigem Background)
2. Adam Thirlwell: Strategie (vielgelobt – verdienterweise)
3. John Griesemer: Rausch (abschweifend, ausufernd, abenteuerlich, gut recherchiert, wunderbar!!!)
4. Majgull Axelsson: Augustas Haus (eine gut geschriebene Familienstory)

Für Gourmets: 5 Sterne

EugenidesFangen wir mit dem Besten an, was 2004 zu bieten hatte:

1. Eliot Pattison: Bone Mountain (Pattisons Bücher spielen in Tibet und sind richtig großartig)
2. Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes (beeindruckend fantasievoll)
3. Banana Yoshimoto: Dornröschenschlaf (eigenwilliger Stil, sehr lesenswert)
4. Jeffrey Eugenides: Middlesex (wunderbar schräg, wunderbar originell)
5. Elizabeth George: A place of hiding (Ich war lange ein sehr großer Fan ihrer Krimis. Dieser gehört mit zu den besten.)
6. David Guterson: Snow falling on cedars (traurig, berührend, elegisch)
7. Philip Roth: Der menschliche Makel (Klassiker!)
8. Alessandro Baricco: Seta/Seide (die italienische Sprache in ihrer Vollendung)
9. Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (eine Verneigung vor so viel Sprachkunst!)
10. Susanna Tamaro: Va dove ti porta il cuore/Geh, wohin dein Herz dich trägt (Jaaa, der italienische Schnulzenklassiker, aber mir hat er gefallen.)
11. Anita Shreve: Olympia (eine sehr träge, sich einprägende Geschichte)
12. Alice Hoffman: The probable future (ein bisschen esoterisch angehaucht, aber sehr empfehlenswert)
13. Andrea Camilleri: Die Rache des schönen Geschlechts (Camilleri at his best, ich steh auf seinen bissigen Humor.)

Man sieht, dass ich vor 4 Jahren noch nicht einmal annähernd so kritisch war wie jetzt. So viele Highlights gab es später nie wieder! Diese hier kann ich aber alle zum Genuss empfehlen.

 

Bücherwurmloch

IMG_2238_klDa wäre noch die Sache mit den Punkten: Vor einigen Jahren habe ich mir – aus purem Spaß am Bewerten – ein Punktesystem für die Bücher, die ich esse, ausgedacht. Es gibt zwar nicht 12 Punkte wie beim Grandprix, aber immerhin 5 goldene Sternchen zu erreichen. Geschieht aber nur selten. Was natürlich nicht an mir liegt, sondern an der Grottigkeit der Bücher.

Die Bewertung schlüsselt sich so auf: Jeweils einen Punkt gibt es für die Ausgefeiltheit der Sprache, die Zeichnung der Charaktere, die Originalität der Geschichte, die Stimmigkeit der Ereignisse und – tataaa – das Ende. Somit erklären sich auch die Kategorien hier im Blog: Mittelmäßig, schlecht, grottenschlecht, gut, besser, hervorragend. Schon klar, dass ein Buch auch mit einem solchen System nicht objektiv bewertbar ist. Das weiß ich. Und egal ist es mir auch, hehe. Ich bin der Juror meiner eigenen Castingshow!

Bücherwurmloch

IMG_2132_kleinGrößer, schöner, besser – das ist das neue Bücherwurmloch auf WordPress. Zwar habe ich auch bei blogworld.at WordPress benutzt, allerdings mit vielen Einschränkungen. Das soll nun anders werden: Hier gibt es in Zukunft mehr Fotos, mehr Links, Ratings und so weiter. Da ich es dann doch geschafft habe, ein paar Leser täglich auf meine Seite zu locken, habe ich beschlossen, das Bücherwurmloch ein wenig aufzupeppen und zu verschönern – daher der Umzug. Was die Rezensionen und Kommentare betrifft, bleibt alles beim Altbewährten. Die bereits verfassten subjektiven Meinungsabgaben aus dem alten Bücherwurmloch werde ich hierher umsiedeln, das neue Futter wird dann bereits auf der neuen Seite besprochen. Ich freue mich auf viele Besuche, Diskussionen und Empfehlungen!

Was soll das überhaupt?
Wer das Bücherwurmloch noch nicht kennt: In diesem Blog schreibe ich, Bücherwurm Mariki. Und zwar über Bücher. Was sonst beschäftigt mich so sehr wie die Literatur? Nichts! Deshalb gibt es hier regelmäßig Neuigkeiten aus meinem Bücherwurmloch, in dem ich sitze und Tag für Tag Buchstaben, Sätze und Seiten verschlinge. Ich gehe dabei extrem selektiv vor und bewerte absolut subjektiv. Gut ist nur, was mir gefällt. Und was schlecht ist, wird raufgerülpst und wieder ausgespuckt – aber mit schlagkräftigen Argumenten. Das Schöne daran: Dieses Blog gibt mir die Möglichkeit, mehr Menschen zu erreichen – und meinen guten Geschmack zu verbreiten. Es ist aber auch erlaubt, zu diskutieren. Im Bücherwurmloch ist noch viel Platz für Kommentare und andere subjektive Empfindsamkeiten.