Bücherwurmloch

Best of 2017: Meine Highlights in diesem Jahr

Vielleicht habt ihr am Sonntag meine Liste gelesen, warum ihr Bücher zu Weihnachten verschenken solltet, und denkt nun so: Oookay, Mariki, aber WELCHE BÜCHER DENN, hm? Kein Problem, denn da ich sehr serviceorientiert bin, kann ich euch auch weiterhelfen. Erstens findet ihr hier einen ganzen Katalog voller Buchtipps in der Tradition des isländischen Jólabókaflóð, für den der großartige Torsten Woywod Menschen aus der Buchbranche gebeten hat, ihre besten Bücher des Jahres zu nennen. Ich durfte auch mitmachen und stehe auf Seite 20. Aber damit nicht genug, denn zweitens liste ich euch die Romane auf, die mich 2017 am meisten begeistert, berührt und beeindruckt haben. Mit dabei ist alles, was das Herz begehrt: Spannendes und Trauriges, Amüsantes, Kluges, Sentimentales. Gelesen habe ich übrigens bis Mitte Dezember 81 Bücher (bis Ende Dezember vielleicht noch ein bisschen mehr), nicht ganz so viele wie in meinen besten Jahren, aber immer noch ein guter Schnitt, schließlich hab ich auch fleißig gearbeitet, einen eigenen Roman geschrieben, wie ein fliegender Flitzebesen eine Million Dinge organisiert und mich auch ab und zu um meine Kinder gekümmert.

Ladies and Gentleman, here we go!

11 Mal fünf Sterne für:

King

Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit
Takis Würger: Der Club
Astrid Lindgren: Das entschwundene Land
Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles (Janosch-Biographie)
Forrest Leo: Der Gentleman
Lily King: Vater des Regens
Louise Erdrich: Ein Lied für die Geister
John Freeman Gill: Die Fassadendiebe
Paolo Cognetti: Acht Berge
Andreas Moster: Wir leben hier, seit wir geboren sind
Gael Faye: Kleines Land

Erdrich

Gill

Moster

 

 

 

 

21 mal vier Sterne für:

StermannLucia Leidenfrost: Mir ist die Zunge so schwer
Barbara Gowdy: Kleine Schwester
Jonas T. Bengtsson: Kugelfisch
Judith Claire Mitchell: A reunion of ghosts
Ellen Dunne: Harte Landung
Jürgen Bauer: Ein guter Mensch
Dirk Stermann: Der Junge bekommt das Gute zuletzt
Yoko Ogawa: Der Herr der kleinen Vögel
Juli Zeh: Nullzeit
Jakob Arjouni: Chez Max
Jarett Kobek: I hate the internet
Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe
Graham Swift: Ein Festtag
Kent Haruf: Unsere Seelen bei Nacht
Kees van Beijnum: Die Zerbrechlichkeit der Welt
Ela Angerer: Und die Nacht prahlt mit Kometen

Kobek

Kureishi

Angerer

 

 

 


Marco Balzano: Das Leben wartet nicht
Dennis Lehane: In der Nacht
Rose Tremain: Und damit fing es an
Andrea Camilleri: Berühre mich nicht
Jean-Marc Ceci: Herr Origami

Lehane

BronskyCeci
Na, was meint ihr, ist da was zum Verschenken dabei? Oder vielleicht zum Selberlesen? Und noch viel wichtiger: Welche Bücher gehören zu den besten, die ihr 2017 gelesen habt?

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