Bücherwurmloch

Blogbuster 2017: Aus Liebe zum Schreiben

14523272_1342675139083457_197248595740756655_nPhase zwei: Das Lesen der ausgewählten Manuskripte
So viele! So gute! So mutige Leute! Ich bin ehrlich erstaunt. Wir haben wesentlich mehr Einsendungen bekommen, als ich gedacht habe, und sie waren wesentlich besser, als ich befürchtet habe. 252 Schreibende haben sich getraut, beim Blogbuster mitzumachen und ihre Werke, die sie mit ihrem Herzblut geschrieben haben, unseren kritischen Augen auszusetzen. Das muss man erst einmal wagen, und davor habe ich viel Respekt. Ich weiß selbst, wie hart es ist, kritisiert zu werden. Vielen Dank an die 26 Autoren in spe, die mir ihre Manuskripte haben zukommen lassen.

Ich hab alle Leseproben sorgfältig durchgesehen, mich durch so manches wirre Exposé gekämpft (ein solches zu schreiben, ist aber auch wirklich schwierig) und bin letzten Endes bei der Entscheidung geblieben, die ich schon nach dem ersten Schwung getroffen hatte: Zu den drei Manuskripten, die ich damals ausgewählt hatte, sind zwei weitere gekommen. Alle fünf Autoren haben mir bereits ihre Manuskripte zugeschickt, die ich nun bis Ende Februar lesen werde. Ich habe selbst noch keine Ahnung, welches ich letztlich ins Rennen für den Blogbuster-Preis schicken werde und bin schon sehr gespannt. Mit von der Partie sind, und ich nenne sie hier bewusst, weil sie große Leistung erbracht haben und ihre Namen nicht untergehen sollen: Elisa Helm mit Stadtleuchten, Stella Stejskal mit Im Mezzanin, Corinna Laude mit Weg sehen, Olaf Lahayne mit Kaiserwasser und Heike Duken mit Rabenkinder. Merkt euch diese Schriftsteller, ich halte es für möglich, dass ihr noch von ihnen hören werdet!

Leider musste ich einige Manuskripte aussortieren, weil sie nicht den Kriterien entsprachen (unter anderen auch eine Sammlung mit Erzählungen, die mir wahnsinnig gut gefallen hätte). Da aber noch viele gute Leseproben dabei sind, die eine weitere Chance verdient haben, haben wir einen Pool eröffnet, in den jeder von uns Bloggern Manuskripte schieben kann. Das bedeutet: Zehn der Manuskripte, die ich bekommen habe, habe ich für meine Mit-Blogger freigegeben, damit sie hineinlesen können. Dadurch bekommt womöglich ein Teilnehmer doch noch einen Platz auf der Longlist, nur eben mit einem anderen Blogger. Es wäre einfach zu schade um die vielen schönen Ideen!

Hier könnt ihr übrigens lesen, wie es meinen Kollegen Sophie, Sandro und Sarah derweil ergangen ist.