Für Gourmets: 5 Sterne

11 Gründe, warum „Lesen als Medizin“ von Andrea Gerk gut ist

  1. GerkDieses intelligente, informative Sachbuch über die heilsame Wirkung des Lesens enthält Sätze wie: „Bücher können Trost schenken, Mut machen, Spiegel vorhalten, Zuflucht sein, Erfahrungen vermitteln, Perspektiven ändern, Sinn stiften. Bücher amüsieren und berühren. Und sie können ablenken – nicht zuletzt von uns selbst.“
  1. Ich lese eigentlich nie Sachbücher, nicht mehr, habe dieses hier aber bei Sophie und Mara entdeckt – und war so neugierig, dass ich es haben musste. Eine kluge Entscheidung!
  1. Ich habe mich noch nie damit beschäftigt, warum ich lese. Ich tue es einfach, es ist für mich selbstverständlich. Andrea Gerk hat mich mit ihrer historischen und wissenschaftlichen Übersicht zum Nachdenken angeregt – was bedeutet das Lesen an sich? Was wäre, wenn ich nicht lesen könnte, wenn ich keinen Zugang zu Büchern hätte? Ich schätze mich nun noch glücklicher, dass es so viel Lesestoff in meinem Leben gibt.
  1. Jetzt, wo ich mich mehr damit auseinandergesetzt habe, finde ich die menschliche Fähigkeit des Lesens noch ein bisschen wunderbarer.
  1. „Prosa und Gedichte sind wie Medikamente. Sie heilen den Riss, den die Wirklichkeit in die Vorstellungskraft schneidet.“
  1. Dies ist das absolut perfekte Buch für bibliophile Menschen. Wer nicht liest, wird nichts damit anfangen können. Wer dagegen viel liest, der MUSS sich dieses Buch unbedingt holen!
  1. Sehr interessant sind die Listen mit „Büchern, die mich stark beeinflusst haben“ von bekannten bzw. im Buch vorkommenden Menschen.
  1. Der große Themenreichtum – von Neurowissenschaft über misshandelte Kinder bis zu Klöstern und Gefängnissen – ist fantastisch.
  1. Andrea Gerk hat ihr Buch gespickt mit persönlichen Erfahrungen, die ihm einen authentischen Touch geben.
  1. Viel Wahrheit steckt in den Zeilen, wie beispielsweise in diesen: „Worte entfalten mitunter eine magische Kraft, die uns nicht nur intellektuell voranbringt, sondern auf vielschichtige Weise im Inneren berührt. Manchmal so sehr, dass ein Vers, eine Erzählung, ein Roman das ganze Leben verändern kann, und sei es nur für ein paar Stunden.“
  1. Dieses Buch packt mich an der Wurzel meines Seins: Lesen.

Lesen als Medizin. Die heilsame Wirkung der Literatur von Andrea Gerk ist erschienen bei Rogner & Bernhard (ISBN 978-3-95403-084-2, 324 Seiten, 22,95 Euro).

10 Comments

  1. Das Buch steht bereits seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste, du hast mit deinem Beitrag aber definitiv bestätigt, dass es da zurecht steht. Solche besonderen Bücher gönne ich mir eigentlich viel zu selten…
    Liebe Grüße, Cara

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  2. Kathi

    Ich bin ja nicht soo der Sachbuch Fan – was ich hier wieder gemerkt habe. Ich hatte es mir als nette Bettlektüre vorgestellt, war mir dann aber doch zu informativ, zu wissenschaftlich.
    Die Listen mit den Büchern fand ich aber auch sehr spannend 😉 Hab es also nur grob überflogen.

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