Gut und sättigend: 3 Sterne

Christopher Morley: Das Haus der vergessenen Bücher

Morley„Niemand ist so dankbar wie der Mensch, dem man genau das Buch gegeben hat, das seine Seele brauchte, obgleich er es nicht wusste“

Dieses Buch ist …

… sehr antiquiert in seiner Ausdrucksweise

… höchst amüsant

… total naiv

… irgendwie absurd

… inhaltlich völlig verrückt

… aus dem Jahr 1919

… wirklich lesenswert

… ein fantasievoller Reigen aus Emotion und

… die Geschichte von Roger Mifflin, der in Brooklyn alte Bücher verkauft, seinem Hund Bock, der schönen Titania Chapman und dem jungen Werber Audrey Gilbert

… voller Bücher, Bücher, Bücher

… eine Liebesgeschichte (zwischen Mann und Frau)

… eine Liebeserklärung ( an das Lesen)

… eine Sammlung von wunderbaren Zitaten über die Wichtigkeit von Lektüre

… sehr unterhaltsam

… zwischendrin anstrengend, weil es weit ausholt und abschweift

… ein kleiner Schatz

… vor allem lesenswert, wenn man eine Vorliebe für Bücher und Buchhandlungen hat

… einfach reizend

… eine Story über ein Antiquariat, eine junge Frau und ein geplantes Attentat

… unbedingt eine Empfehlung wert!

BannerDas Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley ist erschienen im Atlantik Verlag (ISBN 978-3-455-60012-4, 256 Seiten, 18 Euro).

Noch mehr Futter:
– „Morleys harmonischer Sprachduktus wird von wohl formulierten Sätzen und eleganten Metaphern bestimmt, seine Worte schmiegen sich gerade zu mit Wonne an das Papier und man kann gar nicht anders, als mit strahlenden Augen zu lesen“, heißt es in der Buechernische.
– „Dieser Roman wurde kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs geschrieben. Damals hatte es sicher noch eine ganz andere Brisanz als heute, aber selbst jetzt, knapp hundert Jahre später, kann man sich noch an den wundervollen Aussagen erfreuen, die durch ihre Zeitlosigkeit immer aktuell bleiben werden“, schwärmt irveliest.
– Eine virtuelle Leserunde zum Buch hat unter anderen die Bibliophilin ins Leben gerufen.
– Hier könnt ihr den Roman bei ocelot.de bestellen.

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