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Was liest DU gerade?

Neues Jahr, neue Bücher!
Liebe Lesefreunde, ich bin mal wieder gespannt auf eure Empfehlungen, Hände-weg-Warnungen und Hab-ich-gelesen-Berichte! Was lag bei euch Literarisches unter dem Christbaum und ist mittlerweile schon verschlungen worden? Waren Bestseller dabei oder vielleicht ein Geheimtipp? Was lest ihr jetzt gerade und wie gefällt es euch? Schwingt die Finger, ich freu mich!

11 Comments

  1. thessa

    Ich lese gerade „Das stille Haus“ von Orhan Pamuk. Meine Mutter hat es mir zu Weihnachten geschenkt. Bisher bin ich etwas zwiegespalten, aber so furchtbar wie bisher alle Pamuk fanden, finde ich ihn nicht.
    Agahta Christies „Mord im Pfarrhaus“ war ziemlich lahm.
    Peter Stamm „Sieben Jahre“ hat mir ja sehr gut gefallen (aber den fasst Du ja nicht mehr an).
    Bei mir also noch keine spitzenmässigen Entdeckungen.

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  2. lechristoph

    Folgendes habe ich im Januar gelesen:

    Clemens J. Setz – „Die Frequenzen“ (viel zu lang)

    Rob Sheffield – „Love Is A Mixtape“ (viel zu kurz, aber sehr anrührend)

    Annegret Held – „Fliegende Koffer“ (hochaktuell, aber etwas gewöhnlich)

    Markus Zusak – „Die Bücherdiebin“ (sehr schöne Geschichte)

    Erstes Buch im Februar wird „Roppongi“ von Josef Winkler.

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  3. fensterblick

    also madame. bin grad in der stadt und lese in „THomas Lang – Bodenlos: Ein gelbes mädchen läuft rückwärts“ hinein. grandios! solltest du auf deine wunschliste setzen. achja.. check mal deine mails

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  4. frolleinmueller

    Ich verspies zuletzt:

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin von Dai Sije und fand erstaunlich leichte Kost, gut verdaulich, aber genau das irritiert mich immer noch ein bißchen. Ich hatte mir das irgendwie schwerer vorgestellt. Stand auch schon ziemlich lange auf der Liste, wahrscheinlich hab ich mir da einfach schon zu viele Gedanken gemacht vorher.

    Die Liebe und ihr Henker von Irvin D. Yalom, Kurze Erzählungen über Patienten. Wirkt eigentlich wie ein Theoriebuch, aber trotzdem gut, wenn man sich für Psychoanalyse interessiert.

    Schluß mit cool von T.C. Boyle, auch Kurzgeschichten, Menschliches ohne Weichzeichner, egoistisch, bösartig, plump, alt, neurotisch, feige, dumm. Fantastisch, wäre T.C. Boyle nicht lustig dabei, wäre das Buch unerträglich.

    Mehrere Bücher von Terry Pratchet zur Entspannung.

    Ensel und Krete von Walter Moers. Ich liebe dieses Buch 😀

    Und ich habe den Überblick verloren, ob das wirklich alles war.

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  5. Mariki Author

    @ thessa: Und, wie hat Pamuk abgeschnitten? Ich kann mir vorstellen, dass es besser ist als Rot ist mein Name. Und nein, kein Peter Stamm mehr für mich, der hat mich verschreckt mit seinem langweiligen An einem Tag wie diesem.

    @ Christop: Die Frequenzen und Die Bücherdiebin stehen bei mir noch im Regal, Fliegende Koffer liegt auf meiner Wunschliste. So richtig Lust hab ich jetzt aber auf keins der drei … Wie findest du Winkler?

    @ frolleinmueller: Dai Sije ist gut, daran erinnere ich mich noch, sehr angenehm zu lesen.

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  6. Andrea

    Hallo Mariki,
    Du kennst mich nicht, aber ich bin über die Neon-Seite (auf der ich mich mittlerweile nur noch ganz, ganz selten aufhalte) auf Deinen Blog aufmerksam geworden und möchte mich jetzt endlich mal bedanken für Deine Rezensionen, die mir schon viele schöne Lesestunden beschert und vielleicht auch so manchen Fehlgriff erspart haben.
    Ich lese zur Zeit „One Day“ von David Nicholls (dt. Titel: „Zwei an einem Tag“), in dem die Geschichte einer Frau und eines Mannes über 20 Jahre hinweg geschildert wird, wobei allerdings immer nur ein bestimmter Tag des Jahres im Fokus steht, nämlich der 15. Juli. Bin noch nicht sehr weit, aber bisher liest es sich gut und ich denke, dass es mir gefallen wird.
    Schöne Grüße
    Andrea

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  7. thessa

    Die Erzählweise des Buches fand ich beeindruckend: 5 verschiedene Erzähler darunter die Grossmutter, die in dem alten Haus lebt, der Liliputaner, der der uneheliche Sohn ihres verstorbenen Mannes ist und ihr Diener, ihre beiden Enkelsöhne die sie den Sommer über besuchen und ein Junge aus dem Dorf, der Neffe des Liliputaners.
    Sein Schreibstil ist manchmal anstrengend zu lesen, andererseits hat man bei den ellenlangen Sätzen mit zahllosen Kommata schon das Gefühl sehr in die subjektiven Gedankengänge des jeweiligen Charakters eintauchen zu können.
    Sympathisch werden einem die Personen nicht. Sie sind egozentrisch, ertrinken im Selbstmitleid oder im Grössenwahn und sind unverantwortlich. Und manchmal ist man versucht das Buch aus Wut in die Ecke zu werfen.

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  8. frolleinmueller

    Ich bin inzwischen bei Harry Potter Band 3 zum ich weiß nicht wie vielten Mal. Der Kommentar meiner besten Freundin „Ist denn schon wieder Weihnachten?“ Antwort: Nein, aber ich hab sie Weihnachten nicht gelesen, wie die Jahre zuvor, deshalb hole ich das jetzt nach. Ganz eigentlich nur, weil ich mich vor meinem Regal mal wieder nicht entscheiden konnte.
    Und ich hab zum zweiten Mal Stephen Hawking „Das Universum in der Nussschale“ angefangen. Diesmal werde ich es wohl auch lesen und nicht wieder ins regal stellen und vergessen, dass ich damit schon angefangen hatte.

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  9. Kwen

    Ich hab zuletzt „Erbarmen“ (Thriller) von Jussi Adler-Olsen gelesen. Meine Mutter hat’s mir geschickt und ich war eigentlich nicht so angetan, weil mir skandinavische Bücher grundsätzlich nicht so liegen. Aber dieses war anders. Es geht um eine junge Frau, Politikerin, die von einer Fähre verschwindet. Schnell wird ihr Fall als Unglück zu den Akten gelegt. Fünf Jahre später bekommt der Kommissar Carl Morck die Aufgabe, ungelöste Fälle aufzuarbeiten und nimmt sich zuerst dem der jungen Frau an. Dabei hilft ihm sein Assistent Assad, eigentlich eingestellt als Kaffeekocher und Putzhilfe, offenbar jedoch ein ziemlich helles Köpfchen, der dem Kommissar dann und wann auf die Sprünge hilft. Parallel zu der Erzählung über die Polizeiarbeit wird die Geschichte aus der Sicht der jungen Frau erzählt, denn sie ist keineswegs tot, sondern wurde entführt und versteckt. Die Geschichte ist gut erzählt und kommt -Gott sei Dank- größtenteils ohne Klischees aus (als einziges wäre hier der Kommissar zu erwähnen, der selber kürzlich bei einem Einsatz schwer verletzt wurde, bei dem ein Kollege starb). Ich hab das Buch in anderthalb Tagen durchgelesen, zum einen, weil es einfach spannend ist, zum anderen, weil es wirklich sehr gut geschrieben ist, keine Längen hat und die handelnden Personen lebendig und interessant sind. Ich werde mir in Kürze den Nachfolger leisten. Denn Carl Morck hat natürlich noch mehr ungelöste Fälle und wenn der Autor weiterhin so glänzt, werde ich die Reihe mit Begeisterung verfolgen!

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  10. Tina

    Lese zurzeit „Die Schwingen der Isis“
    Es handelt von einer ägyptischen Prinzessin die durch eine Propheziung dazu auserwählt wird ein Geheimnis der Göttin Isis zu beschützen, das sich in ihrem Herz verbirgt. Die spannende Handlung beschreibt das Leben der Protagonistin Manzum als Königin in Ägypten und ist reich an Konflikten mit ihrer Familie und den Göttern selbst, die sie immer wieder herausfordern. Im Finale stellt sie sich ihrem Feind dem Gott Horus. Das Buch endet mit einer großen Überraschung…

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