Gut und sättigend: 3 Sterne

Der Mittelstand 2004

Balzac2004 hab ich mein erstes Praktikum in München gemacht und musste jeden Tag 45 Minuten mit der U-Bahn fahren. Das hat meinen Lesekonsum stark gefördert. 3 von 5 Punkten haben sich in diesem Jahr verdient:

1. Isabel Allende: Das Geisterhaus (großes Epos, schöne Sprachbilder)
2. Wolf Haas: Das ewige Leben (Österreich pur, wundervoll zynisch, der letzte Teil der Brenner-Reihe)
3. Charlotte Link: Am Ende des Schweigens (ganz in Ordnung, aber nicht gerade überragend)
4. Jung Chang: Wilde Schwäne (immer noch der China-Trip)
5. Takashi Matsuoka: Die Stunde des Samurai (Jaja. Damals lernte ich ja auch noch Japanisch.)
6. Michael Connelly: City of Bones (isach … na ja)
7. Elizabeth Redfern: Der Fluch der Sterne (eher unterer Durchschnitt)
8. Judith Hermann: Sommerhaus, später (ganz schön, aber nicht durchgehend gut)
9. Ting-xing Ye: Bitterer Wind (wieder ein Bericht über ein tragisches Leben in China)
10. J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen (hat mir ganz gut gefallen, mich aber nicht so aus den Schuhen kippen lassen wie erwartet)
11. Lisa Jewell: A friend of the family (recht seichte Geschichte)
12. Jane Green: Bookends (ebenfalls)
13. Ildikó von Kürthy: Freizeichen (Ja, auch ich hab es gelesen! Und gebe zu, dass ich es teilweise ganz witzig fand.)
14. Donna Leon: Uniform Justice (immerhin das Setting macht diese Krimis originell)
15. Dai Sijie: Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (Das kann ich empfehlen!)
16. Dennis Lehane: Shutter Island (der schon wieder, auch eher Schund)
17. Tschungis Aitmatow: Dshamilja (sehr fremdartig, sehr lesenswert)
18. Reginald Hill: Asking for the moon (what the …?!)
19. Leena Lehtolainen: Auf die feine Art (auch ein Krimi, auch ganz okee)
20. Janet Evanovich: One for the money (hat mich nicht dazu gebracht, auch die anderen Bücher aus der Serie zu lesen)
21. Judith Lennox: Die Mädchen mit den dunklen Augen (ich erinnere mich an dramatische Geheimnisse)
22. Jenni Zylka: 1000 neue Dinge, die man bei Schwerelosigkeit tun kann (welche waren das noch mal?)
23. Minette Walters: Der Nachbar (na ja, ein Krimi halt)
24. Laura Joh Rowland: The pillow book of Lady Wisteria (aha, das war anscheinend nicht so gut wie die anderen)
25. Henning Mankell: Vor dem Frost (eigentlich das einzige seiner Bücher, das ein bisschen heraussticht)
26. Melissa Nathan: The waitress (da ging’s irgendwie um Liebe)
27. Niccolò Ammaniti: Ti prendo e ti porto via/Ich nehm dich und bring dich weg (rätselhaft, originell, lesenswert)
28. Imre Kertész: Roman eines Schicksalslosen (unterdieHautgehend)
29. Joseph O’Connor: Inishowen Blues (Irland. Das Meer. Und eine Menge Traurigkeit.)

Also, wenn ich mir die Liste so anschaue, wundert es mich nicht mehr, dass ich keine Krimis und keine Bücher über Japan oder China mehr ertragen kann. Ich hab mich daran überlesen!!

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